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buerschgens.de ...nur zur Sicherheit. |
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Hinweis:
Dieser Text ist mittlerweile sehr alt. Inhaltlich ist er weiterhin gültig, die genannten Filter heißen aber mittlerweile anders oder sind durch andere Filter ersetzt worden. Anonym surfen mit Proxomitron – Teil 2Dieser Text setzt voraus, dass du Teil 1 bereits gelesen hast.Die Wahl der WaffenWie in Teil 1 erklärt, gibt es drei grundlegende Verfahren, mit denen Webmaster und vor allem Werbefirmen Informationen über Websurfer sammeln und deren Weg durch das WWW verfolgen können:
Punkt 1 betrifft die Daten, die über HTTP-Header übertragen werden und die IP-Adresse des Benutzers. Punkt 2 erfordert den kombinierten Einsatz von Headerfiltern und Seitenfiltern, da es drei Verfahren zum Setzen und Abfragen von Cookies gibt: Cookies über HTTP-Header, Cookies per Meta-Tag und Cookies per JavaScript. Punkt 3 ist für den Filterautor die größte Herausforderung, da jedes Schnüffelskript anders aufgebaut ist. Das Schreiben von wirksamen JavaScript-Filtern kann viele spannende Stunden bescheren. Punkt 1: Den Server täuschenManipulation der HTTP-HeaderEs gibt eine große Anzahl von möglichen Headern, die zwischen Server und Browser ausgetauscht werden können. Einige sind notwendig, andere sind optional. Die folgenden Header sind optional und nicht für die Kommunikation wichtig. Ihre Manipulation kann aber trotzdem zu Problemen mit Sites führen, die sich auf sie verlassen.
Um einen Headerwert zu löschen, setzt man im Header-Filter Editor in das Feld "Header-Wert Suchen" ein Sternchen und lässt das Feld "Ersetzungsausdruck" leer. Anonymisierende Proxies
Anonymisierende Proxies arbeiten als Zwischenstation zwischen Client und Server und verhindern dadurch, dass der Server die IP-Adresse des Clients erfährt. Außerdem entfernen sie alle nicht notwendigen Header. Proxomitron bietet alle Funktionen, die zur Benutzung anonymisierender Proxies nötig sind.
Punkt 2: Cookies kriegt das Monster ;-)Das Thema Cookies per HTTP-Header müsste nach dem Kapitel "Manipulation der HTTP-Header" ja kein Problem mehr sein.Es bleiben noch Cookies per Meta-Tag und per JavaScript. Beide Verfahren arbeiten über Befehle im Quelltext und fallen somit in den Zuständigkeitsbereich der Seitenfilter. Seitenfilter gegen Meta-Cookies
Eines vorneweg: Ein typischer Meta-Tag zum Setzen eines Cookies sieht so aus: <META HTTP-EQUIV="Set-Cookie" CONTENT="cookievalue=xxx; expires=Friday, 12-Oct-2001 12:43:21 GMT; path=/"> Die Angabe "expires=xxx" ist optional. Wenn sie nicht vorhanden ist, wird das Cookie nicht gespeichert und beim Schließen des Browsers gelöscht. Per Seitenfilter kann man den Tag entweder ganz löschen oder die Haltbarkeitsangabe entfernen. Der Filter für letzteres sieht beispielsweise so aus:
Seitenfilter gegen JavaScript-CookiesIn JavaScript ist der Befehl zum Setzen oder Auslesen von Cookies eine Eigenschaft des Objektes "document". Objekteigenschaften verhalten sich in der Regel wie Variablen oder Konstanten.
Ein Cookie wird gesetzt durch eine Zeile wie
Als Gegenmaßnahme genügt es, den Befehl zum Setzen des Cookies so zu verändern, dass der Browser ihn nicht mehr versteht. Folgender Filter erledigt diese Aufgabe:
Es kann sein, dass das Byte-Limit für ganz große Skripten nicht ausreicht. In diesem Fall kannst du es erhöhen. Punkt 3: Neugierige Skripten
Die Filterung von Javascript ist ein derart umfangreiches Thema, dass es meiner Meinung nach nicht sinnvoll ist, im Rahmen dieses Textes weiter ins Detail zu gehen. Proxomitron bringt verschiedene Filter mit, die "neugierige" Skripten entfernen oderdie durch sie gesammelten Daten verfälschen können. |