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buerschgens.de ...nur zur Sicherheit. |
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Hinweis:
Dieser Text ist mittlerweile sehr alt. Inhaltlich ist er zwar weiterhin gültig, er gibt aber kein vollständiges Bild der heutigen Situation mehr wieder. Anonym surfen mit Proxomitron – Teil 1Bevor man überhaupt anfängt, über technische Anonymisierungsmöglichkeiten nachzudenken, sollte man einen ganz entscheidenden Punkt verstanden haben: Anonymität im Internet ist nicht, wie von vielen Hilfsprogramm-Herstellern immer wieder behauptet, ein rein technisches Thema, das sich durch den Einsatz der richtigen Filterkombination erledigen ließe. Mit Hilfe von Filterprogrammen lassen sich Techniken zur automatischen Überwachung und Verfolgung von Benutzern relativ gut blockieren oder mit falschen Daten beschicken. Kein Programm kann aber verhindern, dass Benutzer sich selbst zu Opfern machen, indem sie Daten preisgeben, ihr System durch Viren und Trojaner infizieren lassen, "kostenlose" (werbefinanzierte) Software installieren, die im Hintergrund Daten verschickt, oder einfach nur bekanntermaßen unsichere Programme benutzen, nur weil sie auf dem Computer vorinstalliert waren oder weil "jeder" sie benutzt. Die RealitätDerzeit hat sich noch keine Technik durchgesetzt, die es ermöglichen würde, jeden Benutzer sicher zu identifizieren und damit bequem über einen größeren Zeitraum zu verfolgen. Intels Idee mit der Prozessor-ID war ein Reinfall, Microsofts Passport ist derzeit kaum mehr als eine Wunschvorstellung. Was bleibt also?
Die Datensammler müssen nehmen, was sie kriegen können. Warum ein falscher Name nicht anonym macht:Wenn ein Benutzer sich im WWW bewegt, wird oft ein Profil von ihm erstellt. Sein Name ist zu diesem Zeitpunkt völlig unwichtig, er bekommt einfach eine Nummer zugewiesen. Mit jeder Information, die über ihn bekannt wird, vervollständigt sich das namenlose Personenprofil. Irgendwann passiert es dann: Der Benutzer, der vorher lange nichts über sich preisgegeben hat, meldet sich bei einem Gewinnspiel an, gibt seinen Namen und seine Adresse ein und innerhalb weniger Sekunden werden tausende von Datenbankeinträgen, die vorher nur eine Kennnummer hatten, mit seinem Namen verknüpft. Es muss natürlich kein Gewinnspiel sein. Es gibt unzählige Lockangebote und unseriöse Website-Betreiber, die nach Herzenslust Daten und Adressen sammeln, um diese dann an die gierig wartende Kundschaft zu verkaufen. Die TechnikEs gibt drei grundlegende Techniken, über die Surfer im WWW verfolgt werden können:
Alle drei Techniken können mit Proxomitron kontrolliert werden. Um effektive Filter entwickeln zu können, ist es allerdings wichtig, genauer über die Techniken der Datensammler Bescheid zu wissen. Serverkommunikationbeinhaltet die IP-Adresse und zahlreiche sog. HTTP-Header, die Aufschluss über den benutzten Browsertyp, das Betriebssystem und die zuvor besuchte Webseite geben.Cookies
sind kleine Textblöcke, die der Server an den Browser senden und später wieder abrufen kann.
Das eigentliche Problem ist, dass nicht nur der Server Cookies setzen kann, der die aufgerufene Webseite liefert. Einer der größten Banneranbieter ist die Firma Doubleclick. Um diese Firma gab es vor einiger Zeit einen ziemlichen Presserummel, weil mal jemand das ausgesprochen hatte, was eigentlich schon lange bekannt war. Nämlich, dass Doubleclick systematisch Surfer durch das ganze WWW verfolgt, deren Personenprofil speichert und zu jedem nur erdenklichen Zweck nutzt. Schnüffelskripten
werden dort eingesetzt, wo die Informationen, die durch die beiden o.g. Methoden ermittelt werden können, nicht ausreichend sind.
Beispiel: "trackerpixel-win2k-op5.12-1024-24-hst3-ref'www.buerschgens.de%23 Prox%23Seiten%23blablub.html'-msf1.23-.gif" Wie man sieht, ist alles drin. Der Server braucht nur noch die im Aufruf enthaltenen Daten auszuwerten. Nach diesem Prinzip arbeiten übrigens alle mir bekannten Counter, die über Statistikfunktionen verfügen. Wie Proxomitron helfen kann:In Kapitel 2 beschreibe ich Möglichkeiten, die Proxomitron bietet, um zu verhindern, dass die Server von Werbeanbietern und ähnlichen Firmen Personenprofile über den Benutzer erstellen können. Kapitel 2 |