IXQUICK

Fragen und Diskussion rund um Software die nicht Proxomitron heißt.

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Beitragvon dscho » Sa, 27 Feb 2010 20:25

hallo,

neulich, war ja mal wieder "datenschutztag".

ende januar, im zuge der einführung des neuen "anonymisierenden proxy" von IXQUICK - ihr wißt, diese mehrfach ausgezeichnete und zertifizierte meta-suchmaschine der "oranjes", die seit über einem jahr null ip speichert - ist auch die website überarbeitet und aktualisiert worden, wie ich bei einem meiner besuche jetzt feststellen konnte.

erfreulicherweise, haben vor allem die informationen zur sache, ihrem gehalt wie ihrem umfang nach, klar und deutlich zugelegt ohne dabei auszuufern.

insofern, hat sich auch meine neulich gemachte mäkelei von wegen: nur "knappe mitteilungen" aus den nederlanden, überlebt.

das von MICHAEL als sog. CGI-Proxy eingeordnete kostenlose angebot, scheint mir eine wirklich sinnvolle ergänzung des PROXOMITRON - sowie eine ernst zu nehmende seriöse alternative bei den "externen proxies" seines schönen web-filters. so mancher zeitraubende und nervtötende zirkus blieben einem erspart - endlich.

jedem an seiner "privacy" interessierten sei also die kenntnisnahme und prüfung der aussagen auf der ixquick-webseite wärmstens empfohlen!



servus - dscho
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Beitragvon Testbed » Sa, 27 Feb 2010 22:35

Null IP Adressen ist eine relative Sache. Noch immer findet die Speicherung im Arbeitsspeicher statt. Ich bin jedoch nicht paranoid und nutze die Suchmaschine neben metager2 gerne (sogar als Standard in Seamonkey).
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Beitragvon dscho » Mi, 03 Mär 2010 3:03

hallo testbed,


danke! für dein comingout.

Null IP-Adressen ist eine relative Sache. Noch immer findet die Speicherung im Arbeitsspeicher statt. Ich bin jedoch nicht paranoid und nutze die Suchmaschine neben metager2 gerne (sogar als Standard in Seamonkey).

zum besseren verständnis deiner notiz, kannst du bitte noch was dazu sagen?

ich verstehe nicht so ganz, was mit der "relativen sache" oder mit der "paranoia" gemeint sein soll. - intressant auch, was profs so machen, du verwendest seamonkey+ixquick>proxomitron standardmässig?


ach ja! hast du das mitbekommen? "heute ist ein hervorragender tag" gewesen, sagt frau leutheuser-schnarrenberger, unsre justizministerin, und zwar für den "datenschutz". warum? weil, das bundesverfassungsgericht ist zu einer neuen auffassung zur sogenannten vorratsdatenspeicherung gekommen.

ich muss mir das mal im original reinziehen.



servus - dscho
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Beitragvon Testbed » Mi, 03 Mär 2010 14:32

Es lese immer wieder von Nutzern des Forums hier, wie sehr sie doch im Internet überwacht würden und alles erdenkliche tun, damit dies nicht passiert (Paranoid). Meist leidet eher das Surferlebnis als die Anonymität darunter. Mit Sitzungscookies bin ich noch weit davon entfernt von denen, die erst in zwei Jahren ablaufen, kann jedoch wie gewohnt Webseiten ohne Einschränkungen besuchen.

Das ixquick meine IP Adresse im Arbeitsspeichert hinterlegt für kurze Zeit, ist in Abwägung der Interessen in Ordnung. Letzten endes wähle ich Suchmaschinen, die mir am meisten zusagen. Das es die perfekte nicht gibt (etwa wie Traumfrau/Traummann), ist mir klar.

http://www.daten-speicherung.de/index.php/ixquick-nicht-ganz-protokollierungsfrei-suchen/
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Beitragvon dscho » Mi, 17 Mär 2010 1:39

hallo testbed,


du kennst diese meta-suchmaschine aus hannover, schreibst du, und du verwendest metager2 in deinem seamonkey-browser, abwechselnd mit der IXQUICK-suchmaschine. Diese macht sich bekanntlich jetzt noch interessanter, ixquick bietet die anonymisierung der ip durch eigene proxy-server an.


die server sollen ja in den niederlanden und in den vereinigten staaten stehen, sag mal bitte:

weisst du eigentlich, wie ixquick die anonymisierung herstellt, über einen oder über mehrere proxy-server? von einer "kaskardierung" von "mixen", ähnlich wie sie JONDO betreibt, kann beim ixquick-service wohl nicht gesprochen werden.

also eher so ähnlich wie das modell im PROXOMITRON? der ptron befasst sich von haus aus mit der non-ipmässigen maskierung von internet-verbindungen über header-filter sowie mit der manipulation der darstellung von wwweb-seiten über seiten-filter. mit seiner "externen" funktion wird aber auch die möglichkeit zum verstecken der ip selbst angeboten, und zwar durch einen einzelnen proxy oder durch die "verkettung" einzelner proxies in direkter verbindung mit dem ptron.

wenn man den anonymisierung-dienst von ixquick benutzt, dann bleibt der proxomitron allerdings aussen vor. ixquick betreibt die anonymisierung mit eigenen servern, eingebunden in ihre meta-suchmaschine. die eigene regie wird abgesichert durch das ssl-verschlüsseln der verbindungen. da kann auch der ptron nicht dran, wenn ixquick die seiten direkt in den browser stellt.

oder?


ich habe mir auch METAGER2 angeschaut. aber ich gebs zu, mich (noch) nicht wirklich damit befasst. trotzdem, mich würde folgendes intressieren:

was findest du eigentlich an dieser meta-suchmaschine sooo spannend? ich würde auch gerne wissen, was dich auf dieses hin und her, diese wechsel mit der ixquick-maschine kommen lässt? hast du ausserdem schon mal vergleiche dieser beiden programme angestellt, in welcher hinsicht und mit welchem für und wider?.

was meiner bescheidenen meinung nach an metager2 sehr positiv ist, hat zunächst mal mit der suchmaschine selber eigentlich weniger zum tun. andrerseits merkt man diesem programm in seinen merkmalen und in seinem verhalten schon an, dass da ein ganz anderes interesse als bei den "oranjes" dahinter steht, ein wissenschaftliches intresse nämlich und kein geschäftsinteresse. metager wird von einer uni betrieben, die ein landesrechenzentrum niedersachsen (rzn) betreibt. genau genommen, steht also ein wissenschaftliches interesse im staatsauftrag dahinter. von daher muss sich das projekt, das ja auch kundendaten absaugt, immerhin nicht unmittelbar in barer münze rechnen. vielleicht ist ja die währung, in der sich so ein projekt rechnen tut, auch gar keine von euro und cent, sondern eine politische.

im unterschied zu metager verspricht ixquick, im "umgang mit personendaten", die angeblich zu statistischen zwecken sowie zur verbesserung der performance erhoben würden, grosse "sorgfalt" walten zu lassen, wenn sie die daten "kundenneutral" an google-doubleclick verkaufen tut.

erfolgt eigentlich aus diesem grund diese trixerei mit der erstellung einer nutzer-id an stelle einer dem zweck der anonymisierung entsprechenden session-id? oder bring ich da was durcheinander?

bei der dann "passgenauen" verlinkung von "gesponsorten einträgen" auf den suchergebnisseiten legt ixquick zweifelsfrei diskretion an den tag, wenn man denn im zusammenhang mit werbe-links von diskretion sprechen will. ruft dann ein user diese werbung auf, ist es natürlich vorbei mit der diskretion. er verlässt den gesicherten hafen ixquick und erfährt an stelle der "garantierten freiheit von kommerziellen werten" die freiheiten des kommerzes, die sich das geschäft so heraus nehmen darf.

so einfach kann das gehn. selber schuld! könnte man sagen ...


aaalso, für ein ein paar sachdienliche hinweise bin ich dir schon jetzt dankbar!



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Beitragvon Testbed » Mi, 17 Mär 2010 18:57

Ich habe mir nicht die ganze Antwort (wie bekannt lässt die Rechtschreibung zu wünschen übrig) durchgelesen, kann dennoch etwas dazu schreiben:
Proxomitron und der cgi-Proxy von IXQUIXCK stehen in keiner direkten Korrelation.
Ein solcher ist das, was man sieht http://eu.ixquick-proxy.com/do/proxy?ww ... resse.test

Ich bin zwar nicht genau firm in dieser Sache, dennoch müßte bei verketteten Proxys dies ebenfalls im Adressbereich sichtbar sein.
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ixquick: proxy und suchmaschine

Beitragvon dscho » Fr, 19 Mär 2010 3:10

Testbed hat geschrieben:Proxomitron und der cgi-Proxy von IXQUIXCK stehen in keiner direkten Korrelation.
Ein solcher ist das, was man sieht http://eu.ixquick-proxy.com/do/proxy?ww ... resse.test

Ich bin zwar nicht genau firm in dieser Sache, dennoch müßte bei verketteten Proxys dies ebenfalls im Adressbereich sichtbar sein.



Hallo testbed,


Danke für deine rückmeldung! Das mit "der rechtschreibung" lassen wir vielleicht mal, konzentrieren uns lieber auf das thema.

Knapp ausgefallen, muss ich deshalb zu dem einen deiner beiden punkte zurück fragen, um mich vergewissern, ob ich dich richtig verstehe: Auf welchen teil meiner "antwort" bezieht sich diese aussage?
in keiner direkten Korrelation
Ausserdem, wenn du von "direkter" korrelation sprichst: Welches mittelbare verhältnis gäbe es dann? Oder bist du der ansicht, dass proxomitron und ixquick-proxy absolut nichts miteinander haben, wenn sie auf einem computer laufen?

Was den anderen punkt
http://eu.ixquick-proxy.com/do/proxy?www.eigentlicheadresse.test
betrifft, da weiss ich gar nicht, was du damit willst? Dass es sich bei Ixquick um einen CGIanonymisierer handelt, ist nicht das problem. Ich wollte mich mit dir darüber verständigen, was von diesem CGIproxy zu halten ist. Deshalb habe ich mit ein paar "dummen" fragen einfach angefangen, um diesem thread ein bisschen "butterbeidiefische" zu geben.


Ein sympathischer zug, wenn ein "proxo-freak" in seinem beitrag einräumt, dass er jetzt vermutungen anstellen tut, die vielleicht neben der sache liegen könnten. Eine positive ausnahme hier im forum:
Ich bin zwar nicht genau firm in dieser Sache [...]
Ich kann das "bei verketteten proxys", auf die du dich beziehst, gar nicht selber prüfen, weil sich beim aufruf dieser adresse nix tut. Oder mache ich in meiner "unerfahrenheit" was verkehrt?


Zum punkt metager auch und gerade im vergleich zu ixquick äusserst du dich mit keinem wort. Ich hatte dich so verstanden, dass du diese suchmaschine als standard verwendest, und hoffte, dass du als experte in sachen proxy folglich auch eine begründetere meinung haben könntest.

Jetzt aber weiss ich gar nicht, was ich davon halten soll. Ergeht es dir vielleicht so wie mir, dass man als "dummie" eine sache benutzt, aber ganz unverständig? Man weiss gar nicht so recht, was es mit der metager- oder dieser ixquick-maschine so auf sich hat? Dann könnten wir uns ja zusammen schlauer machen! Meine "minimalen grundkenntnisse", die finde doch ziemlich unbefriedigend.

Deine expertenhilfe wäre mir deshalb genau so willkommen!



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Beitragvon Testbed » Fr, 19 Mär 2010 7:13

Ausserdem, wenn du von "direkter" korrelation sprichst: Welches mittelbare verhältnis gäbe es dann? Oder bist du der ansicht, dass proxomitron und ixquick-proxy absolut nichts miteinander haben, wenn sie auf einem computer laufen?


Proxomitron läuft auf dem heimischen Rechner (oder Intranet) zwischen dem Internet und dem Browser, und ixquick in einem Rechenzentrum.
Außer das der ixquick-Proxy den Javascriptteil deaktiviert, manipuliert er im Gegensatz zu Proxomitron nur dies eine im Quelltext.

Hauptaufgabe eine Proxys ist, die IP Adresse zu kaschieren (außer transparenter), während Proxomitron wie angedeutet mittels Header- und Seitenfilter das gesendete und empfangene zu manipulieren vermag.

Umgekehr von einem unmittelbaren Verhältnis würde ich bei J.A.P oder TOR sprechen, welche sich direkt in P. einbinden läßt.
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IXQUICK IP-Adressen

Beitragvon dscho » Mi, 24 Mär 2010 0:23

Hallo!

(I)

Testbed hat geschrieben:Hauptaufgabe eine Proxys ist, die IP Adresse zu kaschieren (außer transparenter), während Proxomitron [ ... ]

Ich blicke nicht durch!


Bei der verwendung der IXQUICK-suchmaschine und des -proxy habe ich vier verschiedene ip-adressen:

- Zunächst die lokale statische ip-adresse "localhost:127.0.0.1", die ja jeder client quasi automatisch besitzt.
- Dann, wenn man eine inet-verbindung aufbaut, eine dynamische, d.h. eine von verbindung zu verbindung variierende ip-adresse, die ein server meines providers ausgibt. in meinem fall ist das eine "10. ..." mit mehreren durch punkte unterteilte zwei- oder dreistellige zahlenblöcken.
- Der browser wird gestartet, und die als startseite im browser festgelegte IXQUICK-metasuchmaschine startet quasi automatisch mit. Ich habe jetzt eine ebenfalls dynamische adresse auf dem schirm, die aber mit "89. ... " beginnt sowie seit einiger zeit mit dem zusatz "(proxy)" abschliesst.
- Wenn man dann auf einer suchergebnis-seite von ixquick den seit ein paar wochen dort verfügbaren proxy aufruft, verwandelt sich die ip-adresse in eine "219. ... ", die oben erwähnte endung fehlt.

Soweit zur faktenlage.


Meine verständnis-schwierigkeiten drehen sich weniger um die proxy-ip oder die lokale ip, sondern um die folgenden schwierigkeiten:

- Wie wird aus der "10"er ip-adresse des isp "plötzlich" diese "89"? Wem habe ich diese adresse eigentlich zuzuordnen?
- Was bedeutet diese klammer "proxy", die seit neuestem der "89. ..." angefügt wird?
- Ist das möglicherweise die nummer eines sogenannten transparenten proxy, den mir der provider - ungefragt - zukommen lässt? Ich habe jedenfalls nichts bestellt, verfüge auch gar nicht über entsprechende adressen seitens des isp.
- Oder steckt vielleicht die ip der ixquick-suchmaschine dahinter, die sich wie ein proxy verhält? Auch in diesem fall hätte ich nichts bestellt.


Vielleicht sollte ich zur besseren einordnung meines problems noch dazu sagen:

- Dass die metasuche über die ixquick-maschine mit eingeschalteter ssl-verschlüsselung und dem https:-protokoll stattfindet, welche auch die verbindung zu meinem provider "anonymisieren":

Ixquick hat geschrieben:Damit wird eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Ixquick-Servern hergestellt. Ixquick verwendet SSL, um Ihre Suchbegriffe vor allen zu verbergen, die den Datenverkehr zwischen Ihrem Browser und den Ixquick-Servern beobachten könnten. [...] Dies hindert [auch den] ISP daran, Sie zu belauschen [...]

- Dass die ip-adressen für die letzten beiden der oben genannten fälle von einschlägigen testseiten (1) stammen. Und, dass ich die "10 ..."er-ip aus der konfiguration der inet-verbindung des providers her habe.
- Dass ich mich über ein 56k-modem ins www einwählen muss. Das bedeutet, glaube ich, dass dadurch die zugangs-software fürs internet ein thema wird.


Also, ich kriegs nicht auf die reihe! Kann mir weiter geholfen werden?



Servus - dscho


(1) Die von leuten, die es eigentlich besser wissen sollten, manchmal empfohlene ip-testseite, die sich unter leader.ru aktivieren lässt, muss aussen vor bleiben! Weniger weil wir etwa "die russen" nicht mögen, sondern weil wir angebote nicht mögen, die nicht ganz koscher sein könnten. Solche soll es ja auch unter anderen nationalen vorzeichen geben:
Michael hat geschrieben:Die Seite enthält ein Java-Applet, das deine IP-Adresse und deinen Computernamen ermittelt und ein wirklich bemerkenswertes Java-Skript, das zuerst den benutzten Browser ermittelt und aufgrund dessen dann, mit auf den jeweiligen Browser zugeschnittenen Abfragen, Informationen ausliest.
Insofern erinnere ich an diese info.
Zuletzt geändert von dscho am So, 28 Mär 2010 0:23, insgesamt 1-mal geändert.
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IXQUICK >>> IPadresse, Zugangssoftware

Beitragvon dscho » So, 28 Mär 2010 0:22

Hallo!

(II)

JWD muss ich mich mit einem 56k-modem einwählen. Dadurch wird die zugangs-software fürs internet ein thema: Wenn sich diese software auf dem rechner befindet und es um das anonymisieren der ip mithilfe des entsprechenden proxy geht, dann gibt es meiner kenntnis nach die möglichkeit, dass der provider diesen IXQUICK-dienst umgeht.


Wie ist diese sicherheitslücke zu stopfen?
Ist etwa die ssl-verschlüsselung der verbindung des browser zum isprovider durch die ixquick-metasuchmaschine schon die lösung? Auch in die andere richtung deckelt diese verschlüsselung den betrieb zu den eigenen servern für die abfrage von suchmaschinen sowie für den anonymisierenden proxy.

Ixquick hat geschrieben:HTTPS-einschalten stellt immer eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Ixquick-Servern her. [...] Die Ixquick-Server sind dafür eingerichtet, http-Anfragen über SSL abzuwickeln.


Mit bezug auf meinen vorangegangenen beitrag zu den "ip-adressen":
Erklärt sich von daher auch diese umwandlung, dass aus der ursprünglichen 10er-ip, die der provider zuteilt, sobald eine verbindung ins netz hergestellt wird, dann diese 89er-ip wird? Ist das die ip der verschlüsselten ixquick-metasuchmaschine, mit der sie die eingabe von daten und die suche nach entsprechenden seiten anonymisiert?

Dann ist diese maschine also sowas ähnliches wie ein proxy! Oder täusche ich mich? Ixquick als die browser-startseite schiebt sich zwischen isp und opera auf der einen seite und stellt sich auf der anderen seite zwischen browser und den ix-servern der abfrage von suchmaschinen.


Also, ich habe es wirklich (noch) nicht auf der reihe! Kann ein profi bitte sortieren helfen?



Gruss - dscho
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IXQUICK-Proxy und lokaler PROXO

Beitragvon dscho » Di, 30 Mär 2010 0:34

Hallo Testbed,


Danke für deine antwort!

TESTBED hat geschrieben:
[...] dass proxomitron und ixquick-proxy absolut nichts miteinander haben, wenn sie auf einem computer laufen?
Proxomitron läuft auf dem heimischen Rechner (oder Intranet) zwischen dem Internet und dem Browser, und ixquick in einem Rechenzentrum.

(1)
Gut, der hinweis!

Das habe ich nicht auseinander gehalten: Daß der proxomitron ein lokaler proxy ist, folglich auf dem computer läuft, war ja soweit noch zutreffend. Daß ixquick nicht auf dem computer läuft, sondern seine server für den anonymisierenden proxy in eigener regie betreibt und deren dienste im internet anbietet, hätte ich wissen sollen. Danke für die verbesserung!

Michael sei dank, erinnere ich an dieser stelle daran, daß sein web-filter in diesem dreieck-verhältnis "zwischen" browser, proxo und inet das eine mal, nämlich vom standpunkt der opera aus, wie ein server "läuft", der er ja tatsächlich nicht ist. Das anderes mal, vom standpunkt eines web-servers, aber wie ein browser behandelt wird, was eine browser-erweiterung tatsächlich nicht sein kann. Von daher, als ein "man-in-the-middle" der etwas anderen art existierte dieser proxo wie doppelt.


Verstanden habe ich mittlerweilen:

Daß der PROXOMITRON anonymisiert, und zwar die nicht-ipmäßigen merkmale von browsern und aufgerufenen webseiten. Als reiner HTTP-proxy kann der ptron keine ip-adressen manipulieren, dafür ist er auch nicht gemacht. Selber ohne eigene ip, lebt der proxo von der adresse, die opera weitergibt.

Die ip-adresse anonymisieren, das ist allein die sache des neuen IXQUICK-proxy, der mit seiner eigenen dynamischen adresse die originale ip eines clienten stellvertritt: Das schöne an diesem CGI-proxy, der im unterschied zum proxomitron auch andere übertragungsprotokolle, zum beispiel die übertragung von daten "file transfer protocol" (ftp) beherrscht... das schöne finde ich, daß seine aktivierung an jedes einzelne suchergebnis gebunden ist, das eine metasuche erbracht hat. Dieses sich-immer-neu-einwählen-müssen, wenn man andere ergebnisse aufruft, mag von manchen menschen vielleicht "umständlich", womöglich auch "zu umständlich" empfunden werden, aber es bewirkt praktisch eine weitere dynamisierung der ip-adressen im rahmen einer inet-sitzung, die der gewünschten sicherheit eigentlich nur zuträglich sein kann.

Der standort der web-server des dienstes in den nederlanden sowie den vereinigten staaten mag zur anonymisierung nichts dazu tun oder von ihr weg nehmen. Dieser umstand dürfte allerdings behördlichezugriffe auf mitgeloggte verbindungen und daten erschweren, denn auch "vereinigte staaten von europa" sind und bleiben eine vereinigung von souveränen national-staaten mit ganz eigenen, auch kleinlichen er- und abwägungen. Ergebnis-offen wollen diese erst mal unter-, mit- und gegeneinander ausgekartelt sein...


Oder wie siehst du das?



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IXQUICK >>> SSL-verschlüsseln einstellen

Beitragvon dscho » Do, 01 Apr 2010 1:30

Hallo Testbed,


(III)
wir kommen über die ixquick-startseite in meine einstellungen:

Die aktivierung der ssl-verschlüsselung bestätigt, hinterlegt ixquick die "persönlichen" einstellungen in einem der beiden anonymen cookies auf dem computer. Zurück auf der startseite zeigt sich in der "url" der entsprechende eintrag https und im adressfeld rechts erscheint das symbol für sicheres zertifikat, dieses schwarze vorhängeschloss auf gelbem grund.

Soweit so gut!

Jetzt passiert folgendes:

Kontrolliere ich gleich nochmal die einstellungen, ob alles so geblieben ist, wie ich das will, ist das häkchen vor ssl-verschlüsselung wieder raus geflogen. Es erscheint ein hinweisfeld, das du sicher auch kennst, dass man bei "problemen mit den 'private preferences'" die faq oder anderes zu rate ziehen soll. Dem rat bin ich gefolgt, komme aber damit nicht weiter.

Das lustige ist, dass unabhängig von diesen "problemen" die ixquick-startseite mit ihren sicherheitseinstellungen praktisch so erhalten bleibt, wie oben beschrieben und wie ich sagen würde, dass es genau so sein muss.

Ich werde daraus nicht schlau. Mache ich etwas falsch?



Gruss - dscho

Achja, noch als info! In der opera sind java-script und sitzung-cookies eingeschaltet. Der proxomitron läuft, und zwar ohne "filterung ssl- verschlüsselter seiten", auch ohne cookies-filterung, aber mit einigen js-filtern.
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Beitragvon dscho » Sa, 03 Apr 2010 1:06

Hallo Testbed,


ich komme nochmal auf deine antwort zurück.

TESTBED hat geschrieben:
DSCHO hat geschrieben:[...] um mich [zu] vergewissern, ob ich dich richtig verstehe: Auf welchen teil meiner "antwort" bezieht sich diese aussage?
in keiner direkten Korrelation

Ausserdem, wenn du von "direkter" korrelation sprechen würdest: Welches mittelbare verhältnis gäbe es dann? Oder bist du der ansicht, dass proxomitron und ixquick-proxy absolut nichts miteinander haben, wenn sie auf einem computer laufen?


Umgekehr von einem unmittelbaren Verhältnis würde ich bei J.A.P oder TOR sprechen, welche sich direkt in P. einbinden läßt.


Den hinweis finde ich nicht so geglückt:

Ein oder mehrere filter und ganze filterpakete - das wird direkt in den proxomitron eingebunden. JONDO, wie sich das projekt der uni dresden heutzutage nennt, oder auch das TOR-projekt - im zusammenhang mit anonymisierenden proxies würde ich davon sprechen, daß ihr verbund an michaels web-filter angebunden wird. Die von deren mix-kaskaden bzw. onion-servern gelieferten webseiten durchlaufen dann "unmittelbar", wie du schreibst, also quasi automatisch die user-definierten header- und seiten-filter.

Es wird ja nicht umsonst von nicht-lokalen "externen proxies" gesprochen, die "mit dem proxomitron verbunden werden" können, um dessen geschäft der verschleiernden filterung von nicht-ipmäßigen merkmalen zu ergänzen, und zwar um die anonymisierung der ip-adresse selbst. Mit dem "externen" eintrag wird sichergestellt, daß der ptron solche proxies immer benutzt, wo eine direkte verbindung von einem browser zu einem webserver und vice versa nicht gewünscht wird.

Direkt eingebunden - selbst wenn, mal angenommen, die integration in den proxo überhaupt gelingen könnte - würde diese stellvertretungsfunktion der proxy-ip im proxomitron nicht funktionieren können.

Der anonymisierende IXQUICK-dienst kann leider nicht als "externer" an den proxomitron angebunden werden. Hier gibt es diese angesprochene "automatik" nicht.

Nichtsdestotrotz können die lieferung von angeforderten web-seiten durch die ixquick-server an den browser genauso wie die anforderung der opera an diese web-server vom proxo bearbeitet werden. Möchte man auf dessen filter-dienste aber verzichten, aktiviert man ganz einfach die ssl-verschlüsselung in den einstellungen der ixquick-metasuchmaschine. Das sorgt für den sicheren transport der daten am web-filter vorbei, direkt in die opera hinein bzw. auch in umgekehrter richtung aus dem browser heraus.



Servus - dscho


P.S.
Das mit deinem:
http://eu.ixquick-proxy.com/do/proxy?www.eigentlicheadresse.test
funzt leider immer noch nicht! Auch die prüfung "bei verketteten proxys" ist davon betroffen. Was mache ich falsch? Gerne hätte ich auch was davon, wenn du dir schon die mühe gemacht hast.
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